Die kostenreduzierten Leichtversionen der Wirths & Werres GmbH Spindelhubgetriebe sind ideale Antriebselemente bei Handbetrieb bzw. Motorantrieb mit niedrigen Einschaltdauern.
Sie haben im Gegensatz zu den normalen Spindelhubgetrieben gezogene bzw. gesägte Außenflächen, nur 4 Anschraubgewinde, den Schneckensatz und die Spindelführungen aus Automatenstahl und den Nachschmiernippel auf der Anschraubseite.
Die Einschaltdauer und die möglichen Belastungen sind gegenüber dem normalen SHG-05 reduziert.
Die Spindelhubgetriebe in Leichtbauweise sind in 3 Größen für Belastungen von 5 bis 25 kN in jeweils zwei Ausführungen (feststehende oder sich drehende Spindel) lieferbar:

Ausführung A

Durch Drehbewegung an der Schneckenwelle wird das Schneckenrad in eine untersetzte Drehung versetzt. In dem Schneckenrad befindet sich ein Norm-Trapezgewinde, in dem sich die Spindel bewegt. Dadurch wird die Rotationsbewegung der Antriebswelle in eine translatorische Hubbewegung der Spindel umgesetzt.

Durch konstruktive Massnahmen der Anschlusskonstruktion wird ein Mitdrehen der Spindel verhindert, so dass sich durch die Drehbewegung des Schneckenrades die Spindel in das Spindelhubgetriebe hinein- oder aus diesem herausbewegt.

Am Ende der Spindel sitzt ein Gabelkopf (Sonderzubehör GK), eine Befestigungsplatte (Sonderzubehör BG), ein Standard-Normgewinde (metrisch) oder ein kundenspezifisches Spindelende (Sonderanfertigung auf Anfrage). Damit ist die Spindel mit der Anschlusskontruktion verbunden und hebt/senkt die Last bzw. bewegt das anzutreibende Maschinenteil.

Der Hub beträgt bei Normaluntersetzung 1mm pro Umdrehung der Antriebsachse,
bei Feinuntersetzung 0,25mm pro Umdrehung der Antriebsachse.

LV Form A

Ausführung B

Hier ist die Spindel formschlüssig mit dem Schneckenrad verbunden und rotiert mit der Umdrehungsgeschwindigkeit des Schneckenrades. Die Laufmutter bewegt sich auf der Spindel und setzt die Rotation in eine Hubbewegung um.

Die Spindelmutter muss dabei gegen Verdrehen gesichert werden. Dies geschieht in der Regel durch Verschrauben der Mutter mit der Anschlusskonstruktion.

Der Hub beträgt bei Normaluntersetzung 1mm pro Umdrehung der Antriebsachse,
bei Feinuntersetzung 0,25mm pro Umdrehung der Antriebsachse.

LV Form B
BaugrösseLV 05LV 10LV 25
maximal Hubkraft in N5000
1000025000
GehäusewerkstoffAluAluAlu
Abmessung
der Trapezspindel
Tr 18×4Tr 20×4Tr 30×6
Untersetzung im Schneckengetriebe bei AusführungNU4 : 14 : 16 : 1
FU16 : 116 : 124 : 1
Hub in mm bei einer Schneckenwellenumdrehung
bei Ausführung
NU111
FU0,250,250,25
Wirkungsgrad in % bei AusführungNU313029
FU282729
Gewicht in kg (ohne Hub)1,22,16
Gewicht in kg pro 100mm Hub0,350,450,7

Zwei Getriebeuntersetzungen stehen zur Verfügung:

Normaluntersetzung NU

Der Hub pro Umdrehung der Antriebswelle beträgt 1 mm. Das Getriebe ist nicht immer selbsthemmend, evtl. muß eine Haltebremse vorgesehen werden.

Feinuntersetzung FU

Durch eine geänderte Getriebeuntersetzung wird der Hub je Umdrehung der Antriebswelle auf 0,25 mm zur Erzielung genauerer Positionierung oder langsamerer Hubgeschwindigkeit reduziert. Außerdem kann aufgrund der größeren Schneckenuntersetzung und der daraus resultierenden Selbsthemmung eine Haltebremse oftmals entfallen.

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